Bildpunk #001 - ich glaube Geistesblitze habe ich eigentlich nicht
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00:00:02: Hallo und herzlich willkommen zu unserer allerersten Folge vom BildPunk Podcast.
00:00:06: Ich sitze hier mit dem Stefan und ja, ich bin Jana.
00:00:10: Ich bin die Social Media Beauftragte und Moderatorin.
00:00:13: Und Stefan, wie geht es dir eigentlich?
00:00:15: Gut geht es mir.
00:00:16: Ich bin ein bisschen aufgeregt, weil wir ja heute ist, was ist heute für ein Tag?
00:00:20: Sonntag, ne?
00:00:21: Sonntag,
00:00:22: ja.
00:00:22: Und wir gehen am Dienstag.
00:00:26: Ähm, FDF da, FÖF.
00:00:28: FDF da, FÖF, das ist ein kölner Projekt.
00:00:31: Gehen wir live und das ist schon ein bisschen spannend alles.
00:00:34: Also ich habe noch nie zuvor.
00:00:39: So ein Projekt alleine gelauncht und Leute dazu gefunden, die das mit mir zusammen machen und.
00:00:46: Ja, das ist für mich eine total aufregende Sache, aber es macht Spaß.
00:00:49: Ja, ich finde das auch total toll.
00:00:51: Genau am elften Elften wird es auch sehr vollen können.
00:00:53: Die kommen natürlich alle wegen Bildpunk ist ja klar.
00:00:56: Und wie kam es denn eigentlich zu Bildpunk?
00:00:59: Ich
00:00:59: glaube, die sind doch alle als Foto-Operate verkleidet und so Blitzköpfe.
00:01:02: Ja klar,
00:01:03: das geht jetzt schon aus.
00:01:05: Wie kam es zu Bildpunk?
00:01:06: Also im Prinzip habe ich diese Idee schon, boah, zwei Jahre bestimmt, anderthalb, sowas in dem Dreh.
00:01:15: Und ich wollte immer, also wirklich ganz lange schon, einen Block machen zum Thema Bildgestaltung, Lichtsetzung, Fotografie, also die Dinge, die mich beruflich begleitet und mich privat interessieren.
00:01:26: Und hatte dann auch überlegt, ein YouTube-Kanal dazu zu machen.
00:01:32: Aber hatte so ein bisschen Schiss vor die Kamera zu gehen.
00:01:36: Das ist ja schon komisch.
00:01:37: Du bist Schauspielerin, für dich ist das irgendwie das tägliche Brot.
00:01:41: Für mich ist das so gar nicht das tägliche Brot, für mich ist das tägliche Brot so deutlich dahinter zu stehen.
00:01:46: Und naja, deshalb war die Idee, die lag da schon ganz lange rum.
00:01:52: Also eine Mischung aus Blog, Podcast, YouTube-Kanal.
00:01:55: Instagram, diese ganze, die volle Breitseite.
00:02:01: Und ich musste für mich allerdings so einen Absprung schaffen, dass sie sagen, ich mache das jetzt.
00:02:05: Also ich konzentriere mich jetzt ein Jahr da drauf, weil ich auch einfach Lust habe, dass das gut wird und groß wird und dass es viele Leute erreicht und man sich austauschen kann, wenn man eine coole Community hat, dass man einfach zusammen über Bilder machen und Bilder an sich sprechen kann.
00:02:21: Und jetzt ist es soweit.
00:02:25: Das stimmt.
00:02:25: Jetzt starten wir das auf einmal.
00:02:27: Ja klar, in zwei Tagen geht es los.
00:02:28: Das ist crazy.
00:02:29: Ich bin auch ganz aufgeregt.
00:02:30: Und genau, du hast ja, also die Idee gibt es ja schon wirklich lange, aber wir sind jetzt auch zu dritt.
00:02:37: Also das ist ja auch ganz interessant, wie wir dann alle so schnell zusammengekommen sind.
00:02:40: Wie hast du uns eigentlich kennengelernt?
00:02:42: Das ist auch eine lustige Geschichte eigentlich.
00:02:44: Du fragst mich, weil ich wichtig kennengelernt habe.
00:02:46: Ja, also ich weiß es ja, aber vielleicht ist das ganz wichtig, weil...
00:02:48: Ja, ne, es ist eine völlig brechte Frage.
00:02:51: Ja, also mir war klar, dass ich dieses Projekt, wenn es diesen Production Value hat, den ich mir vorstelle, dass ich das nicht allein machen kann.
00:03:00: Zum einen, weil ich mich nur sehr begrenzt mit Social Media auskenne.
00:03:05: Also ich weiß was Instagram, ich weiß was TikTok und so.
00:03:07: Ich kann auch eine Story machen, aber ich kann ja niemand darauf verlinken.
00:03:10: Stimmt.
00:03:11: Und schönen Grüße an Elisa.
00:03:13: Schöne Grüße an Lia.
00:03:15: Ich kann auch denken, dass ich eine Story mache, aber ich mache dann Post in meinem Feed.
00:03:19: Also Dinge, die so passieren, wenn man sich nicht so wahnsinnig gut mit Social Media auskennt.
00:03:24: Und deshalb braucht ich jemanden für Social Media und Marketing.
00:03:27: Du hast das studiert.
00:03:29: Wir wohnen im selben Haus.
00:03:31: Wir haben Fotos zusammen gemacht.
00:03:32: Ich habe dir das ganze Ding gepitched und du hast gesagt, du hast da Bock drauf.
00:03:35: Genau.
00:03:37: Da war meine größte Sorge schon weg.
00:03:41: Und die zweite Sorge, die ich noch hatte, war, dass ich keine Lust hatte, wenn wir YouTube-Videos machen, also zumindest die die Schutz zeigen, also die ein bisschen größer sind, dass da auf Stock an so eine Kamera steht und das alles so eine langweilige Kameraeinstellung ist, die... Natürlich Sinn machen würde, weil du willst halt alles einfangen.
00:04:04: Aber du zeigst halt keine Emotion.
00:04:06: Du zeigst halt irgendwie nichts, was irgendwie wirklich lustig ist.
00:04:10: Und deshalb bin ich sehr froh, den Moritz gefunden zu haben.
00:04:12: Den hab ich kennengelernt.
00:04:14: Da hab ich in einem Fotogeschäft.
00:04:18: Ich brauchte ganz schnell ein Body und hab den da gekauft.
00:04:22: Und der Moritz hat mir den Body verkauft.
00:04:27: Und hatte dann gesagt, was machst du eigentlich?
00:04:31: Und da haben wir uns ein bisschen unterhalten über Fotografie und da hatte er gesagt, man suchst ab und zu auch mal Assistenten.
00:04:35: Habe ich gesagt, auf jeden Fall.
00:04:37: Immer wieder.
00:04:39: Aber ich finde das schon gut, wenn man sich vorher so ein bisschen mal kennengelernt hat.
00:04:42: Also es kann ja auch sein, dass er mich scheiße findet.
00:04:45: Also dass wir irgendwie anfangen zu arbeiten und sagen, boah, der ist ein bisschen nervig.
00:04:49: Irgendwie, der wird ständig irgendwie dies und das ist irgendwie blöd und so.
00:04:52: Und deshalb habe ich mir vorgeschlagen, dass wir immer freie Projekte zusammen machen.
00:04:56: Und dann hatte ich den Geistis Blitz, ihn zu fragen.
00:05:02: Ich habe da so ein Projekt vor, wäre das vielleicht eine interessante Geschichte für dich, weil ich suche noch jemanden, der Kamera macht.
00:05:09: Der Moritz ist Kameramann und Cutter.
00:05:12: Und ich suche jemanden, der Kamera macht, einmal im Monat bei den größeren Schutz und der auch schneiden kann.
00:05:21: Dann hat das funktioniert, dann haben wir uns alle zu dritt in Gottes Grüne Wiese getroffen, schon eine Größe, wir sitzen direkt gegenüber und haben das Projekt eingetüttet.
00:05:32: Da ist mir auf jeden Fall auch ein Stein von Herzen gefallen, weil eigentlich sollte ich ja erstmal die Videos katten, aber ich glaube, das wäre nicht so gut gewesen.
00:05:38: Also ihr könnt ja das YouTube-Video mal anschauen und das wirklich gut geworden, was der Moritz da fabriziert hat.
00:05:43: Hätte ich im Leben nicht hingekriegt.
00:05:45: Ne, ich auch nicht, auf keinen Fall.
00:05:46: Ich kann super gut sagen, was ich möchte und wie es aussehen soll.
00:05:51: Aber das Umsetzen, da hab ich nicht so gut.
00:05:54: Also da müsste ich wirklich so richtig lange so total jetzt gucken und mich da reinfuchsen und so.
00:06:00: Und das muss der Moritz halt nicht, also der setzt sich dahin, der kriegt die footage irgendwie und hat eine Bildidee bzw.
00:06:05: eine Videoidee, die kriegt er ja mitgeliefert und zack, ist ein Video fertig.
00:06:10: Ja,
00:06:10: das ist super.
00:06:11: Dann ist es ja auch voll sinnvoll, weil wir alle drei dann die Sache machen, die wir wirklich können.
00:06:15: Und dann läuft das ja auch viel einfacher alles.
00:06:17: Genau, und ich hab halt die... den Luxus, mich nur um Inhalte zu kümmern, weil das war so mein ganz großes Ding.
00:06:24: Auch der Grund vielleicht, warum ich nicht vorher gestartet habe, dass ich viel zu viel Respekt habe vor all dem, was dann noch so dran hängt.
00:06:32: Also es geht ja nicht nur, also du hast noch keinen Blog und du hast noch keinen YouTube-Kanal und du hast noch keinen Podcast, wenn du Dinge irgendwie weißt und Ideen hast, sondern die müssen ja auch irgendwie schön aufbereitet sein.
00:06:42: Und die Sorge ist mir durch dieses Team tatsächlich genommen.
00:06:47: Also ich kann jetzt mich frei um Inhalte kümmern und kann das machen, was ich auch wirklich kann.
00:06:54: Und habe den Rücken frei, weil ich weiß, dass im Hintergrund das, was super wichtig ist, auch passiert.
00:06:59: Ja, das ist doch super.
00:07:02: Du hattest ja gesagt, dass du in den ganzen Social Media Kanälen, auch beim Blog und so was, das ist nicht so, und auch im YouTube wie natürlich, dass es nicht so viel um Technik gehen soll auch.
00:07:13: Was genau wird denn zu sehen sein in den nächsten Videos?
00:07:17: Ich habe das Gefühl, dass es im deutschsprachigen Raum, im Dachraum schon alles gibt, was Technik betrifft.
00:07:26: Menschen, die Objektive testen, Menschen, die Objektive vergleichen, Menschen, die wissen, dass Sony neue Kamera auf den Markt bringt, all diese Sachen.
00:07:35: Da hab ich gedacht, da müssen wir nicht auch noch rein.
00:07:37: Zu meinem Technik auch nicht so wahnsinnig interessiert.
00:07:39: Also ich hab so meine Kameras mit denen ich arbeite.
00:07:42: Die können alle genau das, was sie sollen.
00:07:44: Und sind für große Werbekampagnen der Industriestandard.
00:07:51: Deshalb kann ich damit arbeiten und deshalb kaufe ich mir auch keinen neuen Kram, weil ich hab das ja alles.
00:07:58: Und dem amerikanischen, also im Englischsprachengraum und in Australien auch.
00:08:03: Da hab ich ganz tolle YouTuber gefunden.
00:08:05: die sich eben nicht mit Technik beschäftigen, sondern mit Bildgestaltung, mit Lichtsetzung, mit all diesen Dingen, die am Ende des Tages tausendmal wichtiger sind als das Objektiv.
00:08:17: Also man spricht eher über die Wirkung der Brennweite als über zwei objektive Vergleichen, die dieselbe Brennweite haben.
00:08:26: Und das ist, glaube ich, so eine Lücke, wo ich so ein bisschen reinstoßen möchte in dieser... In dieser bildgestalterische Seite der Fotografie.
00:08:37: Also auch eher so in die kreativere Richtung.
00:08:39: Soll das Ganze gehen?
00:08:40: Deswegen werden ja die Videos auch so kreativ, cinematisch irgendwie aufarbeitet.
00:08:45: Genau.
00:08:46: Wir hatten ja jetzt schon unser erstes Shoot.
00:08:48: Und da habe ich mich immer gefragt, weil...
00:08:56: Hannah überlegt an dieser Stelle.
00:08:58: Weil sie, glaube ich, ein bisschen rausgekommen ist.
00:09:00: Ich muss dazu sagen, wir sitzen, auch wenn wir YouTube aufnehmen, sitzen in der Kölner Innenstadt.
00:09:05: In so einem Schaufenster, es ist, wie spät ist es denn?
00:09:11: Es ist neunzehnunddreißig, es ist draußen dunkel hier drin, es ist hell erleuchtet und wir sitzen zwar im Männchen, mit einem Kopfhörer vor dem Mikrofon, in so einem Räumchen und quatschen miteinander.
00:09:22: und das hat sie glaube ich gerade ein bisschen rausgebracht.
00:09:24: Tut's mich auch ständig.
00:09:26: Man wird doch immer ein bisschen abgelenkt.
00:09:28: Das stimmt schon.
00:09:30: Worauf ich eigentlich hinaus wollte ist, dass es beim Shoot ja so ein bisschen... Wir sind ja vier Stunden nach Holland gefahren und dachten, alles ist gut, weil die Wetter-App hat ja den Sturm nicht angezeigt.
00:09:40: Und dann war es ja sehr windig.
00:09:41: Also es kommt ja manchmal zu Problemen bei so Shouts.
00:09:45: Ist dir so was öfters passiert?
00:09:46: Also du hast ja schon so viel Erfahrung in dem Bereich.
00:09:48: Und wie geht man damit denn um?
00:09:50: mit der ganzen Problemfindung und so?
00:09:53: Die Probleme muss man ja nicht finden, die sind ja schon da.
00:09:58: Ja, also bei großen Kampagnen passiert das nicht.
00:10:02: Also da ist das alles wasserdicht, da arbeiten so viele Leute dran.
00:10:06: Es sind unglaublich viele Spezialisten und von diesen Spezialisten werden eben auch Probleme, die auftreten, könnten benannt.
00:10:17: Dementsprechend hast du auch immer noch einen Plan B. Also du wirst bei großen Kampagnen wirst du nicht wegen so ein bisschen Wind, wobei wir hatten nicht ein bisschen Wind, wir hatten schon ordentlich Strom.
00:10:27: Aber auch da hätte man entweder einen Plan B oder man hätte es durchgezogen.
00:10:32: Und das ist im Berufsleben selten bis gar nicht der Fall, dass ein Shoot nicht stattfindet.
00:10:40: Dass das wirklich wildeste, was ich mal hatte, da hatten wir einen oder waren in einem Mietstudio in Mühlheim.
00:10:49: Und da war eine Bomptendrohung.
00:10:50: Also das, was in Köln alle zweieinhalb Tage passiert, war da auch.
00:10:54: Und das Studio war auf diesem Radius, also diesem Evakuierungsradius.
00:10:59: Und dann klingelten tatsächlich Menschen und haben gesagt, ihr müsst hier weg.
00:11:03: Da musste ich halt fragen, wann denn?
00:11:05: Also wann geht das los mit dieser Entschärferei?
00:11:08: Und dann haben wir uns zusammengesetzt und haben gesagt, irgendwie schaffen wir das noch oder schaffen wir das nicht.
00:11:13: Und haben uns dann, wir schaffen das noch entschieden und haben den der Bescheid gesagt, dann haben wir gesagt, könnt ihr uns bitte als Letztes rausschmeißen?
00:11:18: so, also bevor da die Kabel durchschneidet und das irgendwie uns alle um Ohren fliegt.
00:11:22: Weil man kann natürlich auch nicht sagen, irgendwie, wir ignorieren das.
00:11:26: Aber wenn denn mal was passiert, dann ist halt scheiß, so ein
00:11:29: Problem,
00:11:30: ein Problem.
00:11:31: Deshalb ... Ja, haben die dann netterweise bei uns denn als letztes geklingelt und wir hatten so die letzten zwei frames fotografiert und Sind dann von dannen gezogen und waren fertig.
00:11:44: also das muss man dazu sagen.
00:11:45: also wir haben jetzt nichts hängen lassen oder so sondern wir sind fertig geworden.
00:11:48: das war eigentlich schon ein kleines Wunder aber diese das war so dass das größt an was ich mich erinnern kann was so Von von so höheren gewalten quasi der schuldbalkotiert hat.
00:12:02: Ansonsten, wie gesagt, bei Kampagnen passiert sowas gar nicht, da ist viel zu wasserdicht irgendwie geplant.
00:12:08: Bei freien Projekten passieren sie ständig.
00:12:10: Es ist auch schon passiert, dass man irgendwie losfährt, man hat eine coole Bildidee, man will irgendwas Schönes machen und da kommt gar nichts mehr raus.
00:12:19: Weil irgendwas blöd ist, irgendwas nicht funktioniert irgendwie oder... Das hatte ich jetzt bei so einer Fashionstrecke.
00:12:28: Das bei der Motiv-Besicherung kann das alles fantastisch ausgesehen.
00:12:32: Und ein Tag später stand halt eine Scheiß-Baustelle.
00:12:35: Also einfach eine riesengroße Baustelle mit so blöden Zäulen und diesen rot-weißen Hanis, die dann da stehen und irgendwie so Hütchen und so ein Auto, wie mit einer Schaufel vorne dran.
00:12:45: Also alles voll mit so einem Kram.
00:12:47: Und da mussten wir dann wirklich umdisponieren.
00:12:48: Aber das passiert dir bei einem kommerziellen Projekt nicht, weil du so viele Leute hast.
00:12:55: die sich darum kümmern, dass das reibungslos läuft, da bist du halt nicht alleine als Fotograf dafür zuständig, sondern gibt es halt die Agentur, die da nochmal nachguckt, du hast Motiv-Scout und der wird natürlich sagen, irgendwie statt anrufen, ihr plant ihr jetzt aber nicht in der Baustelle, oder?
00:13:11: Und dann sagen die, ja, doch, doch.
00:13:12: Und dann kann man halt nochmal umdisponieren.
00:13:14: Also das wird im Vorfeld als geklärt, bei freien Projekten ist natürlich nicht so.
00:13:17: Also kannst natürlich als Fotograf auch nicht alle Probleme mitdenken, die es so gibt.
00:13:23: Also... Bestes Beispiel war, als wir in Holland waren, dass natürlich für die Elisa, die das Make-up gemacht hat, die hatte natürlich noch mal ganz andere Probleme als ich.
00:13:37: Ich hatte die Probleme, dass meine Fahne nicht richtig weht und dass das Licht nicht richtig funktioniert.
00:13:43: Aber die Elisa hatte auch das Problem, dass wenn Augen tränen, tränt halt auch das... Augen Make-up und hat dem Bild zwar geholfen, aber im Endeffekt ist es so, dass wenn viele Leute mitdenken, dann kann man viele Probleme lösen.
00:13:57: Wichtig ist immer nur, finde ich, dass man wirklich versucht.
00:14:06: Also, dass man nicht sagt, bei der kleinsten Schwierigkeit so, boah, nee, lass du das nicht machen.
00:14:11: Irgendwie lass nicht nach Holland fahren, sondern lass an Rhein.
00:14:13: So, das finde ich blöd.
00:14:15: Dass man es wirklich versucht und wenn man mit hundert Prozent reinstarrt mit hundert Prozent versucht, dann kriegt man in der Regel auch alles irgendwie
00:14:21: hin.
00:14:23: Ja, auf jeden Fall.
00:14:24: Es hat ja auch super geklappt.
00:14:24: Also die Bilder, die könnt ihr euch jetzt auch auf den Social Media Kanälen überall anschauen, auch auf dem Blog.
00:14:30: Genau, da könnt ihr euch die, was daraus gekommen ist, alles sehen.
00:14:34: Was ich mich frage also.
00:14:36: Es ist ja schon eine krasse Idee, so nach Holland lange hinzufahren und so was.
00:14:38: Wie kommst du auf deine Ideen?
00:14:40: Also war das irgendwie ein geistes Blitz?
00:14:42: Oder genau, wo holst du deine Inspiration her?
00:14:45: Ich glaube, geistes Blitzer habe ich einfach nicht.
00:14:47: Ich glaube, ich habe nur nie erlebt, dass ich irgendwie ein geistes Blitz habe.
00:14:51: Also ich stelle mir das total geil vor, dass man so ein geistes Blitz hat.
00:14:55: Nee, bei mir ist es, bei mir verläuft irre viel über Musik, über Musik und vor allem über Gespräche mit anderen Menschen.
00:15:02: Zum Teil auch Filme oder Musikvideo.
00:15:05: Es sind sowieso alle Sachen, die auf mich einprasseln zum einen und zum anderen Gespräch und interessante Menschen.
00:15:11: Und dann ist es ja nicht so, dass man zu Hause sitzt, so mit einem leeren Blatt Papier und fängt dann an, eine Idee zu entwickeln, zumindest bei freien Projekten nicht, sondern man hat im Laufe der Zeit einfach so grobe Ideen, schreibt das auf und irgendwann kommt halt der Zeitpunkt für diese Idee.
00:15:31: und entsetzte sie halt um.
00:15:32: Und unserem ersten Shoot war es halt so, dass ich mit einer queeren Frau gesprochen habe, einer queeren, jungen Frau, die erzählt hat, dass es einfach Länder gibt, wo das echt nicht okay ist.
00:15:47: Da machst du dir kaum Gedanken drüber und das sichtbar machen, dass es tatsächlich, dass es das gibt, dass Menschen, die sich lieben, nicht zueinander stehen dürfen, weil das quasi Gesetz verboten ist.
00:16:01: Und das war so ein bisschen die Thematik dahinter.
00:16:03: Und die wollte ich visualisieren.
00:16:05: und dann hat man halt die Idee, wo macht man das?
00:16:07: Dann haben wir halt gesagt oder ich habe gesagt, wir fahren nach Holland, weil man da so Lehre erzählen kann und Weite.
00:16:14: Dann hatte ich die Idee, diese Fahne dann im Hintergrund zu stellen, weil ich das Gemälde vor Augen hatte von der Marianne, dieses Gemälde aus der französischen Revolution mit dem Fähnchen da und dieser Dreiecksführung, Linienführung.
00:16:26: Und das zusammen gibt dann irgendwann die Idee.
00:16:29: Da schreibst du auf.
00:16:31: Dann machst du noch so ein bisschen Mutboard und überlegst dir, wie das halt irgendwie einfach optisch aussehen soll.
00:16:36: Schwarz-Weiß ist das nicht schwarz-weiß.
00:16:38: Also ich liebe schwarz-weiß.
00:16:40: Das habe ich noch gar nicht gemerkt.
00:16:41: Ich habe
00:16:42: noch gar nicht gemerkt, was ich schwarz-weiß sehr mag.
00:16:45: Und dann ergeben halt diese ganzen kleinen Puzzleteichen irgendwann das Bild und dann suchst du die Leute zusammen, die Bock auf dieses Bild haben.
00:16:53: Und das ist ja das Schöne, dass man immer Leute findet, die da Lust drauf haben, die sich die Zeit nehmen.
00:17:01: die Liebe da reinstecken und dann fährt man los und macht das.
00:17:07: Und dann ist das Gefühl auch ziemlich cool, wenn man an seine Liste geht und dieses Bild so wegstreicht und sagt, habe ich jetzt gemacht.
00:17:16: Das ist ein ziemlich cooles Gefühl.
00:17:18: Das stimmt.
00:17:19: Das stimmt.
00:17:20: Das ist ja mal ganz viele Ideen auch und du machst ja keinen Motiv irgendwie doppelt auch, ne?
00:17:25: Nee, also das ist tatsächlich... Ich habe Ideen, ja, es kann auch sein, dass sich im Laufe der Zeit es sich thematisch doppelt, aber meine Sicht auf die Dinge nicht.
00:17:40: Also es kann ja sein, dass ich irgendwie vor zehn Jahren über einen Motiv ganz anders gedacht habe als heute.
00:17:46: Und insofern wird sich das auch nie doppeln.
00:17:48: Und ich glaube, so funktioniert das auch, weil du bist ja nicht nur als Fotograf nicht nur der Mensch, der die Bilder macht.
00:17:55: sondern du setzt ja im Prinzip deine Interpretation, deine Idee, all das, was du da in deiner Birne noch mit mitnimmst an Z, setzt du ja da rein in den Schult, wie du die Kamera hält, wie du das Licht machst, welches Motiv du suchst, etc.
00:18:09: pp.
00:18:10: Das heißt, es kann sein, dass die Ideen doppeln, aber Bilder nicht.
00:18:13: Auf jeden Fall.
00:18:14: Wir hatten ja gerade darüber gesprochen, dass man ja für Freiprojekte immer viele verschiedene Menschen dafür braucht.
00:18:19: Das finde ich so toll an der kreativen Branche, dass ja auch alle irgendwie was davon haben mitzumachen.
00:18:23: irgendwie, weil jeder kann das ja irgendwie, also die Models haben natürlich die coolen Fotos bekommen.
00:18:29: Elisa konnte irgendwie mit dem Make-up, kann ja auch die Fotos irgendwie dann für ihre Repertoire verwenden und so.
00:18:34: Portfolio?
00:18:34: Portfolio, sorry.
00:18:35: Ich lerne auch die Fachbekämpfung.
00:18:37: Ist nicht schlimm.
00:18:38: Und hattest du schon mal das Problem, dass du irgendwie für Freie Projekte niemanden gefunden hast, so auf die Schnelle?
00:18:44: Nee, also tatsächlich nicht.
00:18:46: Ich glaube, dass das Geheimnis ist, wenn man Menschen für Freie Projekte begeistern möchte, dass man nicht Leute anruft und sagt so, lass mal was machen.
00:18:57: sondern dass man Leute anruft mit der konkreten Ideen, dem konkreten Konzept.
00:19:03: Und dann kann man auch begeistern.
00:19:04: Ich glaube, viele machen den Fehler, dass sie denken, es reicht zu sagen, lass mal was fotografieren.
00:19:12: Das ist nicht sehr attraktiv.
00:19:13: Und wenn du jetzt sagst, du möchtest gar nicht irgendwie, also die Modelle, die mit uns in Holland war, die kannten wir vorher schon, aber wenn man zum Beispiel mit Angenturen zusammenarbeitet, Dann kann man nicht so, lasst mal was machen, sondern dann wollen die halt wirklich eine Idee haben.
00:19:28: Also weil die ja wissen wollen, passt das zu dem Modell, passt das in das Portfolio, ist das irgendwie eine Sache, wo man auch sagt, das ist wertvoll.
00:19:39: Und ich glaube, viele Fotografen und Fotografen sollten diesen einen Schritt noch gehen und das Ganze so ein bisschen ausformulieren, wenigstens ein Moodboard verschicken.
00:19:51: dass man einfach so ein bisschen als Modell, auch als Visagistin, die Elisa, die hat natürlich auch Bock auf ein schönes Portfolio.
00:20:02: Und da kann ich nicht sagen, so, ja, ich würde gerne mal was fotografieren, so mit Augen, haste, haste Bock.
00:20:08: Das lockt nicht.
00:20:09: Aber wenn man eine schöne Idee hat, kann man die Leute auch begeistern.
00:20:13: Und das ist, glaube ich, das ganz große Geheimnis, dass man diesen Extraschritt noch geht.
00:20:20: und etwas ausformuliert oder visualisiert, dass sich jeder vorstellen kann, was da passiert.
00:20:25: Ja voll, auch nur wenn man selber hinter was steht und dafür brennt, kann man ja auch nur die Leute dann auch begeistern.
00:20:31: Genau, richtig.
00:20:32: Wir
00:20:33: haben ja jetzt wirklich mit einem krassen Shoot gestartet.
00:20:38: Es werden ja dann auch immer neue Models und neue Shoots, also es gibt ja einmal im Monat ein neues YouTube Video über den Shoot, den wir einmal im Monat machen.
00:20:45: Hast du denn schon einen kleinen Tipp, was so das nächste Shoot sein wird?
00:20:48: Oder willst du es auch gar nicht verraten?
00:20:51: Ich hab noch überhaupt keine Idee.
00:20:53: Es könnte aber sein, dass vielleicht dieses Mal Farben noch Rolle spielen.
00:20:59: Weiß ich aber nicht.
00:21:00: Das ist nur so ein loser Gedanke, dass es vielleicht sein könnte, dass das nächste Projekt mit Farben zu tun hat und nicht schwarz-weiß wird.
00:21:11: Eventuell,
00:21:12: weiß ich nicht.
00:21:12: Aber das ist
00:21:13: ganz neues.
00:21:13: Völlig neues.
00:21:14: Keine Farben.
00:21:15: Man muss sich auch mal ausprobieren, man muss ja auch selber neue Sachen machen.
00:21:17: Übrigens auch wichtig.
00:21:19: Auch ganz, ganz wichtig, wenn ihr freie Projekte macht, verlässt eure Komfortzone.
00:21:24: Es ist wahnsinnig wichtig, dass man sich immer was Neues traut, dass man was Neues ausprobiert, dass man irgendwie versucht, weiterzukommen.
00:21:31: Wenn ihr Dinge schon gut könnt, macht das nicht bei freien Projekten noch mal, weil ihr könnt hier schon.
00:21:38: Sondern versucht, lieber Dinge zu machen, arbeitet mit einer anderen Brennweite, arbeitet mit einem anderen Licht.
00:21:42: Ich habe das mit einem alten Meister von mir gehabt.
00:21:49: Ich war mal wahnsinnig stolz von meinem Porträt.
00:21:50: Und hab gedacht, boah, Stefan, du bist richtig gut.
00:21:53: Und dann hab ich ihm irgendwann mal gesagt, ich will ihn gucken.
00:21:56: Das sieht doch gut aus, ne?
00:21:59: Und hat gesagt, drückt ihn mal aus.
00:22:00: Und ich schon so, oh, oh.
00:22:02: Habe ich ihn ausgedruckt.
00:22:03: Dann hat er die Studio-Anseestand gehängt, so fünf Stück nebeneinander.
00:22:07: Hat gesagt, Stefan, es fällt dir auf.
00:22:08: Und ich wollte eigentlich nur ein Lob abholen, ne?
00:22:11: Ich bin hingegangen, weil ich total Bock auf so ein Lob hatte.
00:22:15: Und dann kommt da diese Frage und ich sag ja, was fällt mir auf?
00:22:17: So, alles nett, irgendwie, oder?
00:22:19: Er hat gesagt, Stefan, du machst immer das selbe Licht.
00:22:21: Mach doch mal was anderes.
00:22:23: Probier doch mal was aus.
00:22:24: Du hast doch hier alle Möglichkeiten.
00:22:25: Du hast irgendwie alle, was du brauchst, das kannst du benutzen.
00:22:27: Mach doch mal was Neues.
00:22:29: Und da habe ich viel gelernt.
00:22:30: Das war natürlich so ein bisschen traurig, wenn ich nach Hause gefahren bin.
00:22:32: Ich habe gesagt, oh Scheiße, ich hätte lieber ein Lob gehabt.
00:22:35: Es war im Endeffekt auch ein Lob, weil er gesagt hat, diese Lichtsetzung, die beherrschst du, macht jetzt was anderes.
00:22:40: Also es war schon irgendwie so ein weird verpacktes Lob.
00:22:44: Aber im Endeffekt hat er total recht gehabt.
00:22:46: Und deshalb versuche ich auch immer... ... bei freien Projekten ... ... irgendwas ... ... slightly anders zu machen, ... ... was Neues auszuprobieren.
00:22:55: Weil ... ... alles das, was ich ... ... über freie Projekte lerne ... ... landet ja automatisch ... ... in meinem Portfolio als ... ... das kann ich jetzt auch.
00:23:05: Das heißt das, was ich ... ... einem Kunden anbieten kann, ... ... eine Agentur anbieten kann, ... ... wächst mit jedem freien Projekt, ... ... weil ich mir wieder was Neues ausgedacht habe.
00:23:11: Oder ... ... nein, nicht was Neues ausgedacht habe, ... ... sondern was Neues probiert habe.
00:23:14: Und dieses Testen ... ... sagt man auch Testschutz.
00:23:19: Dieses Testen ist wahnsinnig wichtig.
00:23:20: Also einfach mal gucken, ... ... Konfortzone verlassen, ... ... mal ganz neue Sachen ausprobieren.
00:23:25: Man hat ja auch bei freien Projekten ... ... nicht so den Druck, ... ... dass da jetzt was rauskommen muss.
00:23:31: Also ist natürlich schön, ... ... weil uns alle nach Hause fahren und sagen, ... ... was für ein Scheiß das ist.
00:23:36: Aber es gab lecker Fisch.
00:23:38: Also insofern wäre es ganz schlimm gewesen.
00:23:41: Aber man hat den Druck nicht.
00:23:42: Und ich glaube, ... ... dass ... Wenn man Dolldruck hat, wenn man wirklich bei einer Kampagne steht und muss jetzt abliefern, fälltst du immer dahin zurück, was du schon kannst.
00:23:58: Da würdest du niemals irgendwas ausprobieren, was du erst zweimal getestet hast.
00:24:03: Das heißt, irgendwie macht neue Sachen, probiert neue Sachen und dann wird es in eurem Portfolio landen.
00:24:07: Ganz automatisch.
00:24:08: Du kannst dem Kunden anbieten, ich hätte da noch eine Idee.
00:24:11: Und diese Idee hast du deshalb noch.
00:24:13: Weil du in drei Testschutz vorher ausprobiert hast und jetzt sagst du, ja, kann ich die.
00:24:16: Jetzt ist das immer ein Portfolio gewandert.
00:24:18: Insofern ist das auch noch so ein Ding.
00:24:20: Testet Leute, versucht.
00:24:22: Probiert euch aus.
00:24:23: Super, super wichtig.
00:24:25: Das ist ein cooles Thema.
00:24:26: Ist es bei dir so bei freien Projekten jetzt auch, wo wir nach Holland gefahren sind, warst du dir zu hundert Prozent sicher, dass das funktioniert?
00:24:33: Oder ist da manchmal so ein bisschen so eine Sorge dabei, dass das doch nicht so funktioniert, wie du dir das auch vorgestellt hast?
00:24:37: Weil man hat ja manchmal im Kopf irgendwie eine Vision.
00:24:41: Ich weiß nicht, wie ist das bei dir?
00:24:44: Ich glaube, mit der Erfahrung kommt die Gewissheit, dass das funktioniert.
00:24:49: Also jetzt, ich habe dieses Bild noch nie gemacht vorher, aber ich habe vorher schon in Holland geschultet.
00:24:57: Ich habe vorher schon im Winter fotografiert.
00:24:59: Ich habe mit Kontrasten zu tun gehabt, die doller sind als das, was man eine Kamera kann.
00:25:05: Also das sind ganz viele Dinge, die ich stückchenweise vorher schon mal irgendwo gemacht habe.
00:25:12: fahre ich eigentlich nur los, wenn ich mir auch sicher bin, dass das auf jeden Fall technisch alles funktioniert.
00:25:20: Ich würde niemanden in den Auto setzen und sagen, lass mal vier Stunden nach Holland fahren, mit der Gewissheit, so wie wir auch mal gucken, ob das klappt, weiß ich noch nicht so genau, irgendwie habt ihr das nicht.
00:25:31: Wo der natürlich nicht drinstext ist, klar, wenn irgendwie Scheiße passiert.
00:25:35: Also bei uns war das halt irgendwie dieser starke Wind, irgendwie da steckt es halt nicht drin.
00:25:38: Da muss halt umdenken, irgendwie alles gut.
00:25:41: Aber wenn du die Sicherheit nicht hast, dass du das, was du hier vorstellst, auch hinkriegst, wenn es auch mir ein bisschen probieren ist, beim Kunden geht probieren nicht.
00:25:52: Da kannst du dich nicht hinstellen und sagen, ja, ich muss mal ein bisschen testen und dann leuchtest du da irgendwie in anderthalb Stunden so ein bisschen um, weil du halt nicht so genau weißt.
00:25:59: Das kannst du bei freien Projekten natürlich durchaus machen.
00:26:02: Wollte ich nur nicht in Holland, weil das war minus viertausend Grad.
00:26:07: Und der Wind war zu doll, dass ich niemanden in die Situation bringen wollte, mir zuzugucken, wie ich irgendwie Dinge ausprobiere.
00:26:15: Deshalb, ja, da war es nicht so.
00:26:17: Aber vom Prinzip her ist es schon so, dass man eigentlich bei Test-Schutz wissen sollte, dass das funktionieren wird.
00:26:25: Aber man hat die Zeit, auszuprobieren.
00:26:28: Und das geht bei Jobs halt nicht.
00:26:31: Das ist, glaube ich, der Unterschied.
00:26:32: Ja, das ist super interessant.
00:26:34: Du hast ja... Wirklich jetzt schon über zwanzig Jahre Erfahrung in der Fotografie.
00:26:39: Warum jetzt Bildpunk und selber gründen?
00:26:42: Weil, wie war das für dich?
00:26:44: Also, da kommen ja noch viel, viel mehr Sachen dazu irgendwie, an die man denken muss, wenn man so komplette Projekte auf die Beine stellt.
00:26:50: Und wie kam das jetzt dazu?
00:26:55: Es stimmt, ich habe diese Idee schon.
00:26:57: Ewigkeiten.
00:26:59: Ich glaube, ich habe mich nie richtig getraut.
00:27:02: Das, was ich meinte mit dem Team.
00:27:04: Ja.
00:27:05: Also wenn du Leute hast, die das, was dir so Sorge macht, dir abnehmen können und das gut machen, dann bist du viel freier.
00:27:15: Also dann kannst du irgendwie dich auf das, was du eigentlich machen möchtest, Inhalte viel, viel besser konzentrieren.
00:27:22: Und ich glaube, dass das jetzt, also der Zeitpunkt war, dass wir drei gesagt haben, wir machen das jetzt.
00:27:27: Ich glaube, das war das Ding.
00:27:29: Und dann ging es auch schnell.
00:27:30: Das stimmt.
00:27:31: Das ist jetzt erstmal nur ... Dass man, wenn man so eine Idee hat, ist dieser Berg, den man so abtragen muss, der ist so riesengroß, dass man denkt, boah, das habe ich nie.
00:27:40: Und dann fängt es auch nicht richtig an.
00:27:42: Aber wenn du einen Berg hast, wo so zwei Hügelchen dir schon weggenommen wurden, so den Leuten, die das besser können, dann entwicklt es auch den Mut zu sagen, denn dann gehe ich halt an den großen Hügel ran und schaufe den jetzt weg.
00:27:54: und das hat gut funktioniert.
00:27:55: Und ich glaube, ich war vorher nicht bereit dazu.
00:27:58: Also, weil ich einfach kein Team hatte.
00:28:02: wo ich sagen kann, so in dieser Konstellation kann das funktionieren.
00:28:05: Ja, das war auch dann Zufall, dass ich dann auch zu der Zeit dann auch mehr Zeit hatte, sage ich mal, deswegen hat das einfach irgendwie alles gepasst, glaube ich.
00:28:14: Ja.
00:28:14: Genau, Timing klar, Timing ist immer wichtig.
00:28:17: In jedem Bereich ist es so, wenn der Timing stimmt, dann funktioniert es auch.
00:28:21: Also das kommt mit dazu.
00:28:22: Bei mir war es auch so.
00:28:25: Ich habe ein großes Geschäftsfeld von mir aufgegeben dafür, was sehr zeitintensiv war.
00:28:35: Aber freue mich darüber.
00:28:37: Ich freue mich darüber, dass ich irgendwie sagen kann, ich mache jetzt so ein Jahr, kümmere ich mich jetzt nur um dieses Projekt.
00:28:42: Ich meine, wenn da irgendwelche großen Kampagnen sind, werde ich noch fotografieren, aber ich werde jetzt nicht so in der Form wie vorher so viel arbeiten.
00:28:49: Und das habe ich auch euch zu verdanken.
00:28:54: dass man sagen kann, man nimmt sich jetzt die Zeit, weil der Berg halt kleiner geworden ist.
00:29:00: Ich bin echt gespannt, was auf uns zukommt, ehrlich gesagt.
00:29:02: Ich auch.
00:29:02: In der nächsten Zeit.
00:29:03: Das wird sehr spannend auch für euch.
00:29:05: Ich
00:29:05: auch.
00:29:05: Und ihr euch angucken.
00:29:06: Und ich finde, das ist auch ein super schöner Abschluss.
00:29:08: Ich finde, dass, bevor ihr abschließt.
00:29:11: Entschuldigung, ja.
00:29:12: Alles gut.
00:29:13: Ich finde das sogar sehr spannend, wie man das messen kann.
00:29:17: Du kannst sowas ja messen.
00:29:18: Du weißt ja, wie du sowas misst.
00:29:21: Das ist für mich auch so ein Ding.
00:29:22: Also ich weiß nicht, wer das guckt, wer das hört, wer das liest, keine Ahnung.
00:29:26: Aber du weißt ja, wie das geht.
00:29:28: Und das finde ich auch spannend.
00:29:29: Also dass man selber halt irgendwie so so ein bisschen... Man ist ja als Creator so ein bisschen abgeschottet von der Außenwelt, wenn man Dinge tut.
00:29:43: Du als Schauspieler, wenn du auf einer Theaterbühne stehst, kriegst du direkt das Feedback an.
00:29:47: Spass gemacht.
00:29:48: Das hast du als Creator ja null.
00:29:50: Nun machst du irgendwas, dann bläst du das in Eta und dann gibt's halt Likes oder Aufkunftszeiten.
00:29:55: Ja, Kommentare und
00:29:56: Diams können die schon schreiben, ja.
00:29:57: Genau, so eine Sache.
00:29:59: Das ist für mich ein Arbeitslohn, den ich noch überhaupt nicht kenne.
00:30:04: Also das ist, was ich an der Fotografie so mag, ist, wie schnell man zu Ergebnissen kommt.
00:30:10: Also wenn man losgeht und fotografiert was, dann geht man mit dem Ergebnis nach Hause, finde ich ein super geiles Gefühl.
00:30:17: Das ist natürlich bei einem Video, was man macht.
00:30:20: was, weiß ich nicht, ein Tag später oder zwei Tage später online gestellt wird oder in einem Instagram-Post überhaupt nicht so.
00:30:27: Das ist ein ganz anderes Gefühl von Lohnen.
00:30:33: Und darauf bin ich gespannt, ob ich das irgendwie auch hinkriege oder sonst zu sitzen.
00:30:38: Oh gut, die Futtergebnisse sind geil, aber hat keiner gesehen.
00:30:42: Also das ist so ein Ding, weiß ich noch nicht, aber ich freue mich trotzdem drauf.
00:30:46: Das wird super.
00:30:47: Ja, auf jeden Fall.
00:30:48: Ja, es wird natürlich dauern, aber... Genau, am Anfang ist natürlich immer ruhig der Staat, aber dann geht's los.
00:30:54: Also ihr könnt auch gerne jederzeit immer kommentare schreiben, irgendwie auf Instagram eine DM rüber schicken und wir versuchen, das so gut es geht zu beantworten.
00:31:01: Und ja, vielleicht auch, was ihr mal sehen wollt, das ist ja auch interessant.
00:31:05: Das
00:31:05: finde ich sowieso sehr interessant, weil ich hatte noch die Idee, ich weiß nicht, ob es das, ob das umsetzbar ist, aber ich hatte die Idee, dass Leute, die vielleicht sagen, Mensch, ich weiß gar nicht so richtig, wie ich weiß ich nicht, eine Parfümflasche fotografiere.
00:31:23: Dass man so ein Livestream macht und live quasi das Set baut, wie man eine Parfümflasche.
00:31:31: Ich bin jetzt kein Produktfotograf, aber ich habe das schon gemacht und traue mir das auch zu.
00:31:37: Und das finde ich irgendwie, da hat man natürlich auch wieder so eine direkte Interaktion.
00:31:40: Das finde ich glaube ich ganz spannend.
00:31:42: Also als Format, dass man mal sagt irgendwie, man versucht das mal wirklich.
00:31:47: So so live, das ist ja nicht, da ist ja keiner mit dir im Studio so.
00:31:51: Aber das Gefühl ist ja trotzdem da, dass auf dem Monitor vielleicht eine Frage kommt.
00:31:56: Ja klar.
00:31:58: Und diese Interaktion, das ist halt das, was ich an Social Media so spannend finde, dass diese Interaktion, die fordert dich heute heraus.
00:32:06: Das kann ja eine Frage sein, die hast du gar nicht auf den Schirm gehabt.
00:32:09: Und dann kommt die um Ecke, irgendwie denkst du, Scheiße, was sage ich jetzt?
00:32:13: Also, dass man auch offen umgehen, oder... Ich finde, man sollte offen damit umgehen, dass wenn man nicht direkt alles weiß, ist es alles voll okay.
00:32:21: Also man fragt halt denn jemanden, der es weiß.
00:32:24: Ja genau, es gibt ja immer jemanden, der was weiß.
00:32:26: Genau, vielleicht auch in diesem Chat.
00:32:28: Ja genau, das stimmt.
00:32:29: Also wenn ihr irgendwie wissen wollt, wie manche Sachen auch fotografiert werden, dann trägt es gerne rein und wir überlegen uns dann was Schönes daraus.
00:32:36: Also ist ja auch so ein bisschen Community abhängig, was wir dann alles in der Zukunft machen werden, was euch auch interessiert.
00:32:43: Und genau.
00:32:45: Also das Grundkonzept von Bildpunk ist, dass wir pro Monat eine Staffel machen.
00:32:50: Es gibt ein größeres Video, was ein Schuh zeigt und dann dazu so kleinere Videos, so Talking Hats, wo man sich so einzelne Sachen rauspickt aus diesem Schuh und die nochmal genauer erklärt quasi.
00:33:05: Das ist so das Grundkonzept.
00:33:06: und dann gibt es halt dazu noch ein Podcast einmal im Monat, wo man entweder über den Schuh dreht oder es sind Branchen, Menschen, die da in gerade in Köln, man kann mit denen Podcast machen so.
00:33:15: Das ist so die Grundidee.
00:33:18: Aber an dieser Grundidee kann sich ja immer gezerrt und gezubbelt werden.
00:33:21: Das ist ja nicht in Stein gemeißelt.
00:33:23: Genau, vielleicht ist der Moritz auch irgendwann mal im Podcast mit dabei, ne?
00:33:26: Ja.
00:33:27: Müssen wir eigentlich machen.
00:33:28: Wir müssen ihn eigentlich mal vor das Mikrozerren.
00:33:30: Der muss auch mal hier.
00:33:31: Und sagen, jetzt erzähle ich
00:33:33: auch mal.
00:33:34: Ja, hier ist ja auch keine Kamera.
00:33:36: Da muss er
00:33:37: ja
00:33:37: nicht vor die Kamera.
00:33:38: Ja, also ich kann ihn da sehr gut nachvollziehen, weil ich will auch, ich wollte auch, jetzt ist es zu spät, aber ich wollte auch, ich wollte das
00:33:45: nicht.
00:33:46: Also ich finde, da hast du super gemacht bei dem YouTube-Video.
00:33:48: Also ihr könnt euch ja davon selber überzeugen.
00:33:51: Also genau, auf YouTube ist das auch schon online.
00:33:54: Instagram könnt ihr uns auch gerne folgen.
00:33:56: Und der Blog ist auch live.
00:33:58: Es ist alles live.
00:33:59: Es ist alles live.
00:33:59: Alle Kanäle.
00:34:01: Genau.
00:34:01: Wow.
00:34:04: Fder, Fder, genau.
00:34:06: Ne, super.
00:34:06: Dann freuen wir uns auf den nächsten Podcast.
00:34:09: Da wird Stefan mit einem anderen Gast dabei
00:34:10: sein,
00:34:11: der auch sehr spannend wird.
00:34:13: Und genau, bis bald.
00:34:16: Bis bald und eine schöne Zeit.
00:34:18: Richtig.
00:34:18: Tschüss.
00:34:19: Tschüss.
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